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Kneipe "Zum Betrunkenen Elch"
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Sparda



Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 142
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 20.01.2012 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

"Danke Aero das Feld sollte helfen unentdeckt zu bleiben."
Sparda nahm sein Bier und ließ es sich schmecken.

"Es läuft wie es laufen soll, gerade so den Tyrannenkrieg auf Satek 4 überlebt, der kurz nach einer extremen Verzerrung im Gongylus-System ausbrach, es gab massive Verluste auf allen Seiten."

Marquis setzte sich zu den Beiden.

"Hey Marquis, ich habs schon gehört.. Star hats erwischt?!" "Vlt. interessiert dich das hier?"

Sparda übergab der Schabe einen kleinen Recorder.

"Als ich auf Satek 4 war, um die neuen Photonen-Bomben zu... sagen wir auszuleihen..., hörte ich, wie sich in einer Bar 2 vermummte Gestalten über die Forschungstation auf Gongylus gongylodes unterhielten. Sie sagten, dass sich ab jetzt alles ändern würde, wenn sie den Vorstand der Forschungsbasis erst gestoppt hätten."

Die Schabe schaute Sparda ungläubig an.

"Nimm das Gerät, ich habe es mit Hilfe der Kellnerin unter den Tisch der beiden geschummelt, das Gespräch ist darauf gespeichert. Ich fürchte, eine Sabotage ist nicht ausgeschlossen."

Sparda nahm einen Schluck aus seinem Krug.

"Nach dem die Beiden gegangen waren, gab es einen heftigen Druckabfall, es fühlte sich an, als würden alle in die Galaxy gesaugt, und dazu ein riesiger Schatten auf dem ganzen Planeten, ich habe Fotos gesehen von meinen Überwachunssonden... das glaubt ihr nicht. Es war, als würde ein Raumschiff mit unglaublicher Geschwindigkeit und Größe an dem Planeten vorbeifliegen und einen Sog erzeugen. Ich fürchte, egal was oder wer es war, werden wir leider noch früh genug herausfinden. Danach brach Panik aus und die Tyrannen begannen sich die Köpfe einzuschlagen, als wäre es ein Zeichen gewesen. Außer mir schafften es vlt. eine Handvoll Leute. Sie verfolgten uns, daher bin ich etwas vorsichtiger im Moment."

"Aero du solltest deine Belegschaft informieren, dass die Tyrannen von Satek unterwegs sein könnten, ich denke auch für das Imperium der Schaben besteht größte Gefahr."

*Ein unbekannter Feind, mit unbekannten Waffen und in unbekannter Stärke, das könnte lustig werden* bei diesem Gedanken musste Sparda lachen, "Es wird interessant Freunde!"
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"And the only sound that will break the air will be the warriors bitter cry"
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Elbnibelunge



Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 21.01.2012 15:25    Titel: Antworten mit Zitat

Klick! Endlich das Geräusch, das ihm die Freiheit zurück gab. Der Schuldkäfig, ein 1,2 x 1,2 x 2 m kleines Bestrafungskraftfeld, quasi der Schuldturm des Wirtes, trennte die hermetische Abtrennung von der Aussenwelt des Gasthauses. Die Dauerberieslung mit Folterbildern mit punktuellen irrealen Schmerzgefühlzugaben hörte auf. Er war viel gewohnt aber trotzdem war er nun geschwächt, konnte nicht mehr aufbegehren, musste erst wieder Energie tanken.
Eigentlich konnte er dankbar sein, noch zu leben. Als Mensch hatte man in diesem Teil des Universums keine Freunde zu erwarten. Zu viel Hass geht von seiner Rasse aus, die sich dem Joch der einzig wahren Religion nun fast vollständig hingab, die nun seit drei Generationen angetreten war, ihre gewaltgewohnte Unterwerfung außerhalb der Erde hinaus zu tragen. Zu viele Kollonien hatten zu spät erkannt, dass die Freiheit und der Frieden von innen bedroht war, zu viele haben den Kopf verloren, da sie Vertrauen hatten zu konvertierten ehemaligen Freunden und Familienmitgliedern.
Das Hans noch lebte, verdankte er der Auszeichnung "Freund der Schaben" mit einer Sonne, der kleinsten Stufe der Anerkennung. Sie stimmte den Wirt beim Strafmaß gnädig. Er hatte den Orden von seinem Bruder erhalten, der mit den Schaben kämpfte und sie ihm kurz vor seinem Tod übergab. Sonst hatte er nichts und Hans sowieso nichts, seit ihrer Flucht vom der letzten Handelsstation, die von den jetzigen Erdregierenden mit einem Schwarm bemannter heiliger Selbstopferungskampfschiffen angeflogen wurde, da sie Abtrünnige beherbergte.
Also gab es zwei Gründe, gegen Menschen zu sein, auch von vermeintlich freundlich Gesinnten ging Gefahr aus.
Für Hans sprach noch weniger, er hatte nichts an Wert, keine Waffen, keine außergewöhnlichen Fähigkeiten, die hier gebraucht würden, die ihn eine Existenz zu billigen könnten.
Zumindest sein Geist war wach, er spürte den Schmerz. Das geht vorüber, sagte der Teil des Gehirns, der dahingehend unzählige Erfahrungen gespeichert und immer wieder überschrieben hatte. Schon ließ das Gefühl nach und er rief die Gesprächsfetzen ab, die er als erstes vernommen hatte, nachdem es Klick gemacht hatte.
Unbekannte Feinde, unbekannte Waffen usw. vielleicht kann er dort sich ein wenig näher informieren, mit seinen Erfahrungen Licht ins Dunkeln bringen, anheuern, sich irgendwie nützlich machen, Existieren, sich stärken bis er in der Lage sein würde, seines Bruders Weg fortzusetzen, Rache auszuüben für das Unrecht, einen noch so kleinen Teil dazu beizutragen ,das Ansehen der Menschen wieder herzustellen...
Er reckte seine Glieder, nahm einen Platz in der Nähe des Tisches, wo das interessante Gespräch im Gange war. Mal sehen, ob das Glück zurück zu Hans fand aber was sollte er sonst schon machen? Er wusste, notfalls musste er auch in ein Abenteuer eintreten, welches ihn noch weiter weg brachte von der Erde. Hier musste es einen Weg geben. Ein zweites Mal seine Rechnungen nicht zu bezahlen und im Schuldkäfig zu landen, würde er nicht überleben. Aber das war es, was er wollte: überleben. Sein Geist war wach, sein Wille ungebrochen nur sein Magen knurrte, seine Zunge klebte trocken am Gaumen. Seine Arme streckte er durch auf die Oberschenkel, damit das Zittern nachließ, er wollte jedes Wort da drüben mitbekommen, seine Zukunft konnte davon abhängen...
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Aerophobius



Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 21.01.2012 18:50    Titel: Antworten mit Zitat

Aero schaute verblüfft.
"Hey ihr zwei, HK meldet mir gerade eine Raumverzerrung im Keller des Elchs. Es schien wohl ein Tor zu einem Paralleluniversum zu sein. Es hat sich wohl schon wieder geschlossen, aber eine Lebensform, anscheinen Humanoid, bewegt sich durch die Kneipe. Lasst uns das untersuchen!"
*Aero guckte Sparda und Marquis auffordernd an*
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Sparda



Anmeldungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 142
Wohnort: Magdeburg

BeitragVerfasst am: 21.01.2012 18:57    Titel: Antworten mit Zitat

Sparda wusste, dass diese neuen Gegebenheiten für viel Unruhe sorgen würden.
*Wir müssen erstmal versuchen mehr rauszufinden, bevor wir mehr Leute mobilisieren* dachte er sich.

Die Bewegung am Nachbartisch war nur schwer zu vernehmen. Die Energie, die man spürte musste von jemandem stammen, der gerade etwas schreckliches überlebt hatte.

*Zum Glück sind wir durch Aeros Feld abgeschirmt, so das uns keiner abhören kann. Aber was ist mit den Gedankenlesern, würden sie dieses Feld überhaupt wahrnehmen?*

"Aero?! Schützt dieses Feld auch gegen Gedankenleser? Wenn wir davon ausgehen würden, dass es einen überlebenden Gedankenleser geben würde, und dieser es bis in die Bar schafft, um die nötige Reichweite für seine Fähigkeit zu haben?"

Aero überlegte, während Marquis noch immer geschockt zu sein schien.
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Elbnibelunge



Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 21.01.2012 19:36    Titel: Antworten mit Zitat

Es war nichts mehr zu hören. Wie konnte das sein? Hans umklammerte den Schabenorden denn er merkte, dass ihm schwarz vor Augen wurde, er wollte nicht auch noch das einzige Erinnerungsstück an bessere Zeiten verlieren.
Der krampfhafte Verschluss seiner Hand löste sich nicht, als er ohne einen Laut von sich zu geben, zu Boden sackte. Nur der Stuhl fiel um und polterte weit vernehmbar. Aber das hörte Hans nicht mehr. Er hatte bereits wirre Träume und Wahrnehmungen, die außerhalb der Realität um ihn herum, Vergangenes und Zukünftiges miteinander in schneller Bildfolge ablief, bis da ein Licht war, welches heller wurde und ihn magisch anzog, beruhigte und alle vorherigen Gedanken verschwinden ließ. Das warme Gefühl in jedem Quadratzentimeter seines Körpers durchflutete auch seinen Geist, er wollte eins werden mit dem Licht und der Wärme, frei von den anderen undankbaren Gefühlen, nur noch das Licht ihn umhüllen sehen, eins werden mit dem Licht doch dann spürte er wie das Licht, die Wärme verschwand, etwas holte ihn zurück...
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Aerophobius



Anmeldungsdatum: 28.07.2011
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 29.02.2012 18:31    Titel: Antworten mit Zitat

Aero brachte, mit Sparda zusammen, den Menschen, der offensichtlich eine Menge durchgemacht hatte, auf die Krankenstation, die liebevoll auch das "Komasäufer-Domizil" genannt wurde.
Sie hieften ihn auf das Krankenbett und schmissen den letzten Komasäufer runter, der sofort auchwachte und nun zu HK ging um zu bezahlen. Er war Stammkunde und verabschiedete sich noch freundlich mit einem "Hicks".
Aero flößte dem Mann einen Canabinana-Schnaps ein. Der machte wach, stärkte ungeheuerlich und blockierte die Schmerzrezeptoren vieler Spezies. Es war Aeros eigene Mischung, die einzige gesetzlich erlaubte, da sie nicht süchtig machte und die Leber nicht zersetzte.
Nur Bug war nichtmehr zu sehen.
Aero wandte sich dem Mann zu: "Sie sind in Sicherheit, wer sind sie, wo kommen sie her?"
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Elbnibelunge



Anmeldungsdatum: 19.06.2011
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 04.03.2012 21:08    Titel: Antworten mit Zitat

Wärme und Kraft waren wohl mit dem erfrischenden wenn auch unbekannten Geschmack im Mund und Rachen in Verbindung zu bringen.
Davon wollte Hans mehr und Kuchen (wieso musste er an Kuchen denken - es war ihm egal) und Bier und Gummibärchen und klares kaltes Wasser und frisches Brot und... was labert da wer ihn an? Er machte die Augen auf und merkte erst jetzt, dass er wohl weg war und er erschrak, drückte seine Hand und spürte, es war noch da, der Orden. Verflucht sei der Orden und der Typ, sah ja ganz nett aus, der da ihn fragend anguckte, es sei denn er hätte noch etwas von dem Trank oder Kuchen ...

Ja, sagte er, hustete kurz, um gleich sein ja zu wiederholen. Ich bin Hans von der Erde, fügte er an und musterte sein Gegenüber mit rot unterlaufenden Augen aus verengten Schlitzen dafür mit erweiterten Pupillen. Er fühlte sich hoch konzentriert, spürte aber das es anstrengend ist, zugleich an Kuchen, Bier, seine Situation zu denken und den Typen da zu mustern. Seine Stirn runzelte sich vor Anstrengung.
'ich sage nichts ohne meinen Anwalt ersatzweise geht auch Kuchen.' Hans fand sich urkomisch super originell. Er starte Aero bekloppt und erwartungsvoll an, gefühlte Stunden konnte er sein Grinsen nicht kontrollieren. Aber der muss ja dämlich sein oder humorlos. Aber das war fast irgendwie egal ja alles egal und lustig, wenn da nicht dieser enorme Lust nach Essen und Trinken wäre... Er merkte, er grinste den Wohltäter immer noch an, konnte aber nicht aufhören, man war das lustig - wie bescheuert der da drein guckt und die Nase, die war .... prfff, uahhahhhaha, uuuharhahhah
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Marquis



Anmeldungsdatum: 11.08.2006
Beiträge: 706
Wohnort: -=BP=-

BeitragVerfasst am: 08.04.2012 04:57    Titel: Antworten mit Zitat

*das Funkgerät knackte und ein melodisch, zischendes Fauchen war zu hören. Marquis, der eben noch wie erstarrt am Tisch gesessen hatte, zuckte zusammen und lauschte gespannt dem Geräusch. Als nach ein paar Sekunden das Fauchen und Zischen abruppt verstummte, stand die Riesenschabe auf und fauchte ebenfalls in fast gleicher Tonlage in das Funkgerät, was wohl seine Antwort war.*

"Freunde, es wird Zeit jemanden zur Rechenschaft zu ziehen! Ihr werdet mich also entschuldigen müssen, ich habe wichtige Dinge zu erledigen..."
*sprach Marquis und griff nach einem kleinen Gerät am Gürtel und drückte dort mehrere Knöpfe. Eine Raumverzerrung entfaltete sich mitten in der Bar, Marquis ging hinein und nachdem er darin verschwunden war, kollabierte die Verzerrung mit einem ploppendem Geräusch. Auf dem Tisch blieb der angeschmolzene StarBug-Orden liegen.*
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